Die Appellationen
In Frankreich besitzt jede Weinregion ihr eigenes Klassifizierungssystem der Weine. Im Burgund handelt es sich um ein zentral organisierte Qualitäts-Einstufungs-System, welches auf dem Terroir beruht, da der Wein nach dem Boden benannt wird (im Elsass ist es die Rebsorte und in Bordeaux das Weingut...).
Der Terroir (d.h. alle naturgegebenen Faktoren, wie Klima, Bodentyp und Rebsorte) nimmt Einfluss auf den Charakter eines Weines.
Seit 1937 hat ein Kataster die verschiedenen Appellationen genau erfasst. Burgund besitzt 100 kontrollierte Herkunftsbezeichnungen (A.O.C), welche nach einem Qualitäts-System eingestuft werden:

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Regionale Herkunftsbezeichnung:
Diese Herkunftsbezeichnung wird im ganzen Weinbaugebiet von Burgund angebaut. Auf der Weinflasche erscheint das Wort « Bourgogne » (Burgund).
Beispiele: Bourgogne aligoté, Bourgogne Hautes côtes de Beaune, Crémant de Bourgogne…
Kommunale Herkunftsbezeichnung:
Es gibt 44 kommunale Herkunftsbezeichnungen. Der Wein trägt nun den Namen des Dorfes in dessen Gegend er angebaut wurde.
Beispiele: Beaune, Savigny les Beaune, Auxey-Duresses, Saint-Romain…
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