Dienstag 3. märz um 18:30 / Donnerstag 5. märz um 20:00

Conférence "Matteo Giovannetti en Avignon"

  • Kultur und Tradition
  • Geschichte
  • Berufliches
  • Konferenz, Vortrag
Château de Germolles, Place du 5 Septembre 1944, 71640 Mellecey
Die Ansiedlung des Papsttums in Avignon zu Beginn des 14. Jahrhunderts, die bis zum Beginn des 15. Jahrhunderts andauerte, war ein bedeutendes geopolitisches Ereignis im Europa des Spätmittelalters. Sie führte zu erheblichen Auswirkungen auf die Kunst, da die Anwesenheit des Papstes und seines Umfeldes zu einer starken Aktivität in diesem Bereich führte. Eines der eindrucksvollsten Ereignisse dieser Entwicklung ist Simone Martinis Umzug nach Avignon im Jahr 1340, wo er vier Jahre später starb.

Das Beispiel von Matteo Giovanetti ist ein weiteres Beispiel für dieses Phänomen. Giovanetti, der um 1300 in Viterbo geboren wurde, sollte zu einem der wichtigsten Akteure dieser "Schule von Avignon" werden. Er wurde bereits 1343 in der Stadt erwähnt und war an der Dekoration des Turms der Garde-robe im Papstpalast beteiligt. Ab 1344 erlangte er Berühmtheit, als er die Fresken in der Kapelle Saint-Martial und später in der Kapelle Saint-Jean in derselben Residenz anfertigte. Er führte auch andere Gemälde aus (von denen viele heute nicht mehr erhalten sind), darunter einen Zyklus für eine Kapelle, die Johannes dem Täufer in der Kartause von Villeneuve-lès-Avignon gewidmet war.

Giovanettis Kunst vermischt auf ausgewogene Weise seine italienische Natur mit französischen Einflüssen, was seinen Werken eine besondere Wendung und Würze verleiht, die Teil der internationalen Gotik sind.

Zeitplan

der 3 März 2026
  • 18:30
der 5 März 2026
  • 20:00

Lokalisierung

Conférence "Matteo Giovannetti en Avignon"
Château de Germolles, Place du 5 Septembre 1944, 71640 Mellecey
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