
Das Stillleben hat in der westlichen Welt eine lange Geschichte. Vor einer relativen Finsternis im Hochmittelalter war es in der griechisch-römischen Kultur sehr präsent und erlangte in den letzten Jahrhunderten des Mittelalters seine Stellung zurück, bevor es sich in der Renaissance als wichtiges Genre durchsetzte.
Im 17. Jahrhundert gewann das Stillleben an Autonomie. Die Anhäufung von Gegenständen, die an eine luxuriöse Überfülle erinnern, bleibt weiterhin üblich, doch setzt sich allmählich eine Gegenströmung durch, die eine radikale Nüchternheit wertschätzt, die manchmal an Strenge grenzt. Mit den berühmten "Vanitas"-Kunstwerken wird den Werken ein Wert beigemessen, der Religion und Philosophie miteinander verbindet. Dies bestätigt die Berufung dieses Genres, nicht nur eine einfache ästhetische Sprache zu sein.
Um die Jahrhundertwende schien die Emphase zur Regel zu werden, um demonstrative Kompositionen durchzusetzen. Doch das Spektakuläre wich bald einer aufrichtigeren Sprache ohne übertriebene Effekte, in der Eleganz in poetischer Einfachheit herrschte. Der Wunsch, den Fortschritt der wissenschaftlichen Erkenntnisse zu veranschaulichen, bringt schließlich neue Akzente mit sich, die mit einem bereits vorromantischen Blick kontrastieren.
Von Zurbarán bis Arellano und Meléndez, von Snyders bis Claesz und Kalf, von Moillon bis Monnoyer und Chardin, von Recco bis Porpora und Castelli - das Europa der Natur-Moralisten entfaltet sich in der Moderne prächtig.
Im 17. Jahrhundert gewann das Stillleben an Autonomie. Die Anhäufung von Gegenständen, die an eine luxuriöse Überfülle erinnern, bleibt weiterhin üblich, doch setzt sich allmählich eine Gegenströmung durch, die eine radikale Nüchternheit wertschätzt, die manchmal an Strenge grenzt. Mit den berühmten "Vanitas"-Kunstwerken wird den Werken ein Wert beigemessen, der Religion und Philosophie miteinander verbindet. Dies bestätigt die Berufung dieses Genres, nicht nur eine einfache ästhetische Sprache zu sein.
Um die Jahrhundertwende schien die Emphase zur Regel zu werden, um demonstrative Kompositionen durchzusetzen. Doch das Spektakuläre wich bald einer aufrichtigeren Sprache ohne übertriebene Effekte, in der Eleganz in poetischer Einfachheit herrschte. Der Wunsch, den Fortschritt der wissenschaftlichen Erkenntnisse zu veranschaulichen, bringt schließlich neue Akzente mit sich, die mit einem bereits vorromantischen Blick kontrastieren.
Von Zurbarán bis Arellano und Meléndez, von Snyders bis Claesz und Kalf, von Moillon bis Monnoyer und Chardin, von Recco bis Porpora und Castelli - das Europa der Natur-Moralisten entfaltet sich in der Moderne prächtig.
Zeitplan
der 16 Februar 2026
- 14:30
- 17:00
der 17 Februar 2026
- 18:30
der 19 Februar 2026
- 20:00


