Beschreibung
Das Gleichgewicht des Fahrrads
Advaïta L Compagnie – Sarath Amarasingam
In Indien sagt man, dass der Gott Shiva Natarajah die Welt durch seinen Tanz erschaffen habe! Inspiriert von dieser Mythologie hat der Choreograf Sarath Amarasingam einen Weg der Selbstfindung entworfen, der aus seiner eigenen Erfahrung des Hin- und Hergerissenseins zwischen seiner indischen Kultur und seiner französischen Aufnahmekultur hervorgeht.
Durch die Figur des Ganesh wird der Zuschauer zu einer weitreichenden choreografischen Reise eingeladen. Inspiriert von indischen Tänzen und Hip-Hop verkörpert sich diese Reise in einem Trio von Tänzern, die sich zu einer hybriden Musik bewegen – zwischen Atem und Herz, zwischen Indien und dem Westen, zwischen der Tabla und dem Schlagzeug des Komponisten Philippe Foch.
Sich neu zu erfinden bedeutet, zu zerstören, zu bewahren und zu erschaffen; es ist ein Hin und Her zwischen dem Inneren und der Außenwelt. Es ist wie das Finden des Gleichgewichts auf einem Fahrrad: Um nicht zu fallen, muss man in die Pedale treten!
Konzeption, Choreografie und Bühnenbild: Sarath Amarasingam; Darsteller: Sarath Amarasingam,
Tayeb Benamara, Guillaume Cursio; Musikkomposition: Philippe Foch; Lichtgestaltung:
Christophe Forey; Externe Beratung: Nathalie Pernette
