Beschreibung
Es gibt kaum eine Weinprobe im Burgund, die ohne eine Karte der Appellationen auskommt. Sie ist ein unverzichtbares Hilfsmittel sowohl für jeden Weinliebhaber, der das burgundische Terroir verstehen möchte, als auch für den Fachmann, der es erklären muss. Diese Karten strukturieren unsere Vorstellung vom Wein aus Burgund. Aber war das schon immer so? Wer kam als Erster auf die Idee, eine dreidimensionale Weinlandschaft auf ein zweidimensionales Blatt zu projizieren und so den Wein darzustellen? Seit wann gibt es geologische Studien in den Weinbergen? Und welchen Einfluss hatten sie auf die Kartografie des Weinbaus? Drei Referenten entführen Sie in die ebenso ästhetische wie vielfältige und farbenfrohe Welt der Weinbaukartografie in Burgund. Bei dieser Konferenz, an der der Archivar Mathias Compagnon, die Historikerin Karoline Knoth und die Geologin Françoise Vannier teilnehmen, werden Sie das Vergnügen haben, die erste Weinbaukarte zu entdecken, die die Hierarchien der burgundischen Crus darstellt. Spoiler: Sie ist nicht burgundisch. Und Sie werden zum ersten Mal die Gelegenheit haben, die erste Version der berühmten Weinbaukarte von 1860 zu entdecken, die wiedergefunden und frisch restauriert wurde.
Die Veranstaltung wird in Zusammenarbeit mit dem CBEH und den Archiven von Beaune sowie unter Mitwirkung der Musikfreunde von Meursault und mit Unterstützung der Gemeinde Meursault mitorganisiert.
